Bergmannsbad

Im Jahr 1923 wurde ein Badehaus für die Bergleute neben dem Barbaraschacht erbaut, zu dem ihre Familienmitglieder auch freien Eintritt hatten. Der Schornstein am Hügel hinter dem Gebäude gehörte zum Heizraum des Bades. Heutzutage wird dieser als Mobilfunkverstärker genutzt.

Geographische Koordinaten:

47°39’10.424″N 16°29’13.759″E

Evangelischer Glockenstuhl

Unweit dem Zentrum Brennbergs findet man den Glockenstuhl. Eines der Wahrzeichen des Dorfes wurde im Jahr 1937 von Bischof Béla Kapi eingeweiht. Die Bewohner gehören größtenteils der Katholischen Kirche an, doch es gab auch immer eine kleine evangelische Gemeinschaft. Für sie hat der Pastor an dieser Stelle den Gottesdienst abgehalten. Bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand hier auch noch ein hölzernes Kreuz, bei dem die Gläubigen hierbei im Kreis saßen.

Geographische Koordinaten:

47°39’11.043″N 16°29’29.152″E

Roth Touristenhaus

Das Roth Touristenhaus liegt in der Nähe der Kaltwasserquelle. Es wurde nach Dr. Gyula Roth benannt, einem mit dem Kossuth-Preis ausgezeichneten Universitätsprofessor und Doktor der Land- und Forstwirtschaft. Das Touristenhaus wurde renoviert, die Übergabe erfolgte am 21. Mai 2021. Das Gebäude bietet Platz für jeweils 12 Personen. Das Denkmal des Professors ist nicht weit von hier entfernt.

Geographische Koordinaten:

47°39’51.168″N 16°26’10.088″E

Zisterne der Hermeser Wache

Sie liegt in der Nähe der Neu-Hermes-Siedlung, am Hohen Riegel. Diese Zisterne versorgte die Grenzkaserne Hermes mit Wasser.

Geographische Koordinaten:

47°39’8.302″N 16°28’10.178″E

Betreiberhütte der Skipiste

Die Blütezeit der Skipiste auf der Brennberger Straße liegt bereits mehrere Jahrzehnte hinter uns. Einst fanden hier sogar Wettbewerbe statt. Zu Beginn des neuen Jahrtausends konnten Kinder noch auf dem unteren Teil der Strecke rodeln, doch mittlerweile hat der Wald ihn vollständig zurückerobert. Die Betreiberhütte der Skipiste, in dem sich die Gäste auch aufwärmen konnten, steht bis heute als stiller Zeuge zwischen den Bäumen.

Geographische Koordinaten:

47°40’39.021″N 16°31’23.742″E

Grenzkaserne Hermes

Als 1952 der Bergbaubetrieb eingestellt wurde, zogen die meisten Bergmannsfamilien aus Brennberg weg. In der Wohnsiedlung von Neu-Hermes wurden die ehemaligen Erdgeschosswohnungen der Spitzenarbeiter umgebaut. Ein Teil davon wurde als Offizierswohnung genutzt, der Rest als Kasernengebäude. Im Jahr 1985 wurde gegenüber der alten eine neue Kaserne gebaut. Nach dem Systemwechsel in Ungarn wurde auch diese Wache aufgelöst.

Geographische Koordinaten:

47°39’14.144″N 16°28’13.002″E