Alt-Brennberg

Der älteste Ortsteil. Hier stehen noch die ältesten Häuser Brennbergs, des Weiteren findet man hier den Friedhof zur heiligen Barbara, darin die Drasche-Kapelle. Vor ihr steht der älteste Baum Brennbergs, mit seiner imposanten Laubkrone.

Schmiedgraben-Zeile

In ihrem Namen bewahrt sie die Erinnerung an den einstigen Schmiedmeister. Hier am Fuße des Brennenden Berges begann im Jahre 1759 die erste fachgerechte Kohleförderung in unserer Heimat. An der Grenze zum Ortsteil befand sich auch ein Steinbruch.

Kuruzenkreuz-Zeile

An der Grenze zu diesem Ortsteil hat sich während des Freiheitskampfes von Ferenc II. Rákóczi ein Kampf zugetragen. An die Kuruzen, die den Heldentod starben, erinnert heute ein Kreuz. Das Maschinenhaus vom einstigen Rudolfschacht sieht man heute auch noch am Anfang der Straße, hinter einem kleinen Hügel. Aus dem wurde später das Bergbaumuseum (zur Zeit geschlossen).

Martha-Zeile

Hier wurde seit dem Jahr 1923 die Kohle im Marthaschacht gefördert. Benannt wurde die Grube nach der Ehefrau eines Bergbaubeamten. An dieser Stelle wurde die Kohle entdeckt, als zwei Brüder sich entschlossen haben, hinter ihrem Haus einen Brunnen zu graben. Am Schacht liefen Maschinen, zu deren Kühlung das Wasser des nahegelegenen Wiednerteiches (MADISZ) benutzt wurde.

Gelbes-Haus-Reihe

Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden hier Arbeiterkasernen gebaut. Diese wurden üblicherweise nach ihren Farben benannt. So gab es z.B. das Grüne Haus, Blaue Haus und ein Gelbes Haus.

Alte-Schule-Reihe / Obere-Schule-reihe

Dieser Ortsteil beginnt beim wiednerteich und verläuft am östlichen Hang des Stefanibergs/Almesriegels entlang. 110 Jahre nach Entstehung der ersten Siedlung, öffnete hier die erste Schule in Brennberg.

Alt-Brennberger-Straße

Entlang dieser Straße, welche vom Sportplatz in Richtung Alt-Brennberg führt, stehen einige wichtige Häuser, wie die alte Gendarmeriewache oder das Breuer-Haus, in dem der berühmte Ornithologe und leitender Beamte des Brennberger Bergwerks, György Breuer lebte. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in diesem Haus Gizella Lutz, die Verlobte von Ferenc Szálasi, dem „Führer der Nation“ untergebracht.

Glockengasse

In dieser Straße findet man eines der Wahrzeichen Brennbergs, den evangelischen Glockenstuhl. Im vergangenen Jahrhundert stand daneben noch ein hölzernes Kreuz, vor dem die Gläubigen im Kreis platznahmen und dem Pastor zuhörten, während er den Gottesdienst abhielt.

Alt-Hermes-Straße

Dieser 3 km lange Straßenabschnitt beginnt am Hauptplatz und umrundet den Hermesriegel. Am Hermesgraben entlang, dem Weg folgend, gelangen wir bis zur Neu-Hermes-Siedlung. In dieser Straße wurde im Jahre 1913 das Kraftwerk erbaut, welches Brennberg den elektrischen Strom brachte.

Eisenbahn-Reihe

Ab 1865 verlief die Brennberger Eisenbahnstrecke durch diese Straße, Richtung Agendorf (Ágfalva). Am Anfang wurden noch Pferde zum Ziehen benutzt, dann ab das Jahr 1875 kam die Dampflokomotive, die um die Jahre 1892/94 in eine normale Eisenbahn umgebaut wurde.

Ödenburger Straße

Diese Straße verbindet unsere Siedlung mit Ödenburg (Sopron). Hier findet man auch das Zentrum unserer Siedlung, mit dem Kulturhaus, dem Kindergarten, der Schule und der Post. Von hier aus Richtung Süden, vorbei an dem Lebensmittelgeschäft, kommen wir am Sportplatz an. In dessen Nähe befindet sich der Szálasi-Bunker. Die Gänge im Berg sollten ursprünglich für die Sicherheit der Einwohner dienen, doch schließlich wurde die Nutzung des Bunkers für Ferenc Szálasi vorbehalten.

Barbara-Siedlung

Hier war das Bergmannsbad, ein beliebter Treffpunkt der Arbeiter. Der Schornstein vom Heizkessel des Bades steht noch heute. In der Nachbarschaft befand sich eine Arztpraxis mit modernster Ausstattung. Hier wurden sogar Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Ein Stück weiter oben, am Hang des Hermesriegels steht ein Haus, in dem Ferenc Szálasi untergebracht wurde.