Schmiedbach / Brennbergerbach
Im Grenzgebiet zwischen Gutehoffnungriegel und Hirschberg entspringt er im Angerwald aus der Schmied- und Lerchenquelle. Im Schmiedgraben vereinigen sich die gleichnamigen Bäche und erreichen als Schmiedbach die Alt-Brennberger Siedlung. Von dort aus fließt er als Brennbergerbach weiter, entlang der alten Brennberger Straße in Richtung Rote Brücke. Schließlich vereinigt er sich vor der Brücke mit dem Krebsenbach.
Ramelbach
Hermesbach
Krebsenbach
Der größte Bach im Brennberger Hügelland. Den Namen erhielt er gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Sein Ursprung liegt bei der Kaltwasserquelle. An kurvigen Wegen entlang, vorbei an dem Roth-Denkmal und dem Jägershaus, fließt er in den Weiße Straßeteich. Von dort geht sein Weg weiter, unterhalb der Bogenriegel-Siedlung zur Weißen Brücke. Von hier aus folgt er der Landtraße in Richtung Ödenburg und durchfließt Wandorf. Ab hier fließt er größtenteils in unterirdischen Kanälen weiter in Ödenburg. Schließlich mündet er in die Ikwa (
Spitalbach).
Steinbach
Der Steinbach hat seinen Ursprung bei den Sickerquellen im Steingraben, unweit vom Birkenkreuz. Der Bach folgt diesem Graben, welcher von markanten Erhebungen des Brennberger Hügellandes umgeben wird, wie dem Wanzingriegel (467 m), dem Besenbinder (510 m) und dem Ultra (479 m). Beim Rastplatz im Brennberger Tal mündet der kleine Bach schließlich im Krebsenbach.
Lerchenbach
Dieser kleine Bach entspringt neben der Grenze an der Lerchenquelle, von wo aus er in den Schmiedgraben fließt. Vorbei an der Hirsch Lacke, vereingt er sich unweit davon mit dem Schmiedbach.
Selitzabach
Er entspringt etwa 500 m von der ungarischen Grenze entfernt im Lackenbacher Wald. Von dort fließt er in südliche Richtung und folgt dem Selitzagraben. Am südlichen Rand des Brennberger Hügellandes angekommen fließt er in Lackenbach durch den Schlosspark. Von dort setzt er seine Reise in Richtung Unterfrauenhaid und dann Raiding fort, wo er in den Raidingbach mündet.
Wiednerteich
Dieser künstliche Teich bekam während der Zeit 3 unterschiedliche Namen. Im Jahre 1923 wurde in seiner Nähe der Marthaschacht abgeteuft. Die da benutzten Kompressoren wurden mit dem Wasser aus diesem Teich gekühlt. Zu dieser Zeit lebte der Lehrer János Horn neben dem Teich. Er war der Leiter des Bergmänner-Gesangsvereins von 1918 bis 1932. Den Teich nennt man deshalb in der örtlichen Mundart auch Horn Lockn [Horn Lacke]. Später lebte hier die Wiedner Familie, wodurch der neue Name Wiednerteich wurde. Sie verließen Brennberg im Jahre 1945. Später bekam der Bund der Demokratischen Jugend in Ungarn [ung. Abk.: MADISZ] das Haus, welches sie als Kulturhaus nutzen durften. So kennen die meisten Brennberger von heute diesen Teich unter dem Namen MADISZ-Teich.
Geographische Koordinaten:
47°39’4.786″N 16°29’36.894″E
Alt-Hermesteich
Da wo sich heute der kleine Ortsteil Alt-Hermes befindet, wurde im Jahre 1882 der Hermes-Schacht abgeteuft, der eine Tiefe von 310 Metern erreichte. Der Schutt der während der Arbeiten entstand, wurde in den gegenüberliegenden Hermesgraben gekippt. Durch die Auffüllung des Grabens entstand ein Damm, in dem noch im selben Jahr mit Hilfe des natürlichen Zuflusses und des abgepumpten Grubenwassers ein Teich entstand. Sein Wasser wurde zur Kühlung des Minenkompressors verwendet. Auf der Staumauer des künstlichen Teiches wurde ein Überlauf angelegt, durch den das überschüssige Wasser in den Hermesgraben abfloss. Im Jahre 1907 wurde der Schacht aufgegeben, der Teich existiert jedoch bis heute.
Geographische Koordinaten:
47°39’20.308″N 16°28’34.932″E
Weiße Straßeteich
Im Jahre 1962 entstand aufgrund der gemeinsamen Planung und Vereinbarung zweier Fabriken in Ödenburg (Sopron) die Idee, das Wasser des Krebsenbaches am Bogenriegeler Bahndamm abzusperren und damit einen künstlichen Teich zu schaffen. Sein Wasser wäre für industrielle Zwecke durch ein Rohrsystem durch Agendorf (Ágfalva) nach Ödenburg, zur Brauerei und zur Eisengießerei transportiert worden. Die Schleuse wurde fertiggestellt, der Plan jedoch nicht umgesetzt. So entstand der Weiße Straßeteich.
Geographische Koordinaten:
47°40’33.745″N 16°29’21.223″E
Enten Lacke
Die Enten Lacke ist ein kleiner versteckter Teich. Man findet sie südwestlich vom Wanzingriegel, tief im Wald.
Geographische Koordinaten:
47°39’23.444″N, 16°30’15.451″E
Kromp Lacke
Die Kromp Lacke findet man am Anfang der Kuruzenkreuz-Zeile, neben der Straße. Benannt wurde sie nach einer Familie, die sich in der Nähe niedergelassen hat. Außerdem wird wird sie noch Binsen Lacke genannt, weil diese Pflanzengattung oft um den kleinen Teich herum vorkommt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war es eines der beliebtesten Treffpunkte unter den Kindern. Zu dieser Zeit hatte sie noch eine größere Oberfläche. Sie nutzten oft Holztröge als Boote, wenn sie ins Wasser gingen.
Geographische Koordinaten:
47°39’3.129″N 16°29’45.981″E
Weiden Lacke
Diese kleine periodische Lacke findet man in der Nähe der Kuruzenkreuz-Zeile. In niederschlagsreichen Jahren bietet sie für zahlreiche Lebewesen ein Zuhause. In Dürrejahren, wie auch in 2022, kann sie für mehrere Monate völlig austrocknen.
Geographische Koordinaten:
47°38’49.735″N 16°29’48.192″E
Hirsch Lacke
Sie liegt am östlichen Fuß vom Hirschberg. Nach häufigem Niederschlag bildet sich unter dem nächsten Hang eine kleinere Lacke. Die kleine Eisenbahnlinie welche damals zum Gutehoffnunriegel führte, verlief einst neben der Hirsch Lacke.
Geographische Koordinaten:
47°38’36.709″N 16°29’57.886″E
Biotopteichanlage
Man findet es im Lackenbacher Wald, im Selitzagraben. Der gleichnamige Bach fließt unmittelbar am Teich vorbei. Am Ufer signalisiert eine Tafel, daß das Baden hier verboten ist.
Geographische Koordinaten:
47°38’6.930″N 16°26’29.542″E
Kleiner Teich beim Neckenmarkter Steinbruch
Man findet ihn im Tal zwischen dem Mitterriegel und dem Kronberg, in umittelbarer Nähe des Neckenmarkter Steinbruchs.
Geographische Koordinaten:
47°38’2.461″N 16°31’17.477″E
