Heilige Barbara Statue
Die heilige Barbara (christliche Märtyrerin, 3. Jahrhundert – Nikomedia) ist die Schutzpatronin der Bergleute. Die Statue ließ Heinrich Drasche (1811–1880), der Pächter des Bergwerks anfertigen und hat sie 1856 der Siedlung zum 100. Jahrestag des Steinkohlenbergbaus geschenkt. Die Bergleute von Brennberg zogen auf dem Weg zur Arbeit stets ihren Hut vor ihr und beteten zu ihr in der Hoffnung, dass sie wohlbehalten aus dem Bergwerk zu ihren Familien zurückkehren könnten. Sie wurde ursprünglich unter dem Glockenstuhl platziert und später von dort in die Alt-Brennberger-Straße verlegt. Im Jahr 2019 zog sie an ihren jetzigen Standort auf den Heilige Barbara Platz um, nachdem sie auf Initiative der Teilselbstverwaltung vom Steinmetz-Restaurator Zoltán Léderer restauriert wurde.
Geographische Koordinaten:
47°39’16.310″N 16°29’24.217″E
Ferdinand Becher Gedenkbank
Der Lokalhistoriker von Brennberg wurde am 13. Mai 1933 in einer kinderreichen Familie geboren, die über Generationen hinweg ihren Lebensunterhalt im Bergbau verdiente. Er schloss 1947 die 8. Klasse der Grundschule ab und begann am 1. Dezember desselben Jahres als Hilfsarbeiter beim Heiligen Stephanschacht zu arbeiten. Am 15. Juni 1949 begann er sein Studium im Institut für kaufmännische Ausbildung. 1951 legte er die Facharbeiter- und Betriebsleiter-Prüfung ab. 1953 hat er die Tochter von Richard Hruby, dem Leiter des berühmten Bergmännischen Gesangsvereins Brennberg, Erna geheiratet. Von 1953 bis 1955 leistete er den Grundwehrdienst. Von 1955 bis 1960 leitete er ein Lebensmittelgeschäft in Ödenburg (Sopron). 1957 wurde seine Tochter Erna geboren. 1960 übernahm er die Leitung des Gemischtwarenladens (Konsum) in Brennberg, zu dem später auch seine Frau und seine Tochter hinzukamen. Er wurde 1991 in den Ruhestand versetzt. Bis zu seinem Tod am 24. Juli 2011 lebte er in Brennberg im Kreise der Bergarbeiterfamilien. Sein dabei gewonnenes Wissen hat er in Form von zwei Büchern und zahlreichen lokalhistorischen Veröffentlichungen niedergeschrieben. Die Gedenkbank wurde 2012 vom Deutschen Kulturklub Ödenburg und Umgebung auf dem Hauptplatz von Brennberg aufgestellt.
Siehe auch: →Becher-Gedenkbaum
Geographische Koordinaten:
47°39’15.726″N 16°29’21.823″E
Artúr Vajk Gedenkbank
Artúr Vajk (Hodrusbánya, 20. März 1893 – Budapest, 17. März 1966) Bergbauingenieur und technischer Redakteur. Er begann sein Studium in Schemnitz (Selmecbánya) und beendete es nach dem Ersten Weltkrieg 1919 in Ödenburg (Sopron). Ab 1920 war er fast 30 Jahre lang Betriebsleiter des Steinkohlenbergwerks Brennberg. Er führte neue Verfahren ein: Anstelle der Dampfkraft, die die Mechanisierung einschränkte, nutzte er Elektrizität, vergrößerte die Streblängen und wandte den Blasversatz an, das bis dahin nur im Ausland eingesetzt wurde. Er kümmerte sich auch um die sozialen und kulturellen Einrichtungen des Bergwerks. Nach 1945 beteiligte er sich an der Sanierung Brennbergs. Ab 1948 leitete er die Abteilung für Kohlequalität der verstaatlichten Kohlebergwerke. Er war der erste Direktor des 1949 gegründeten Bergbauforschungsinstituts. Von 1954 bis 1964 arbeitete er in der Technologieabteilung des Bergbauplanungsinstituts. Die Gedenkbank wurde 2012 vom Deutschen Kulturklub Ödenburg und Umgebung auf dem Hauptplatz von Brennberg aufgestellt.
Geographische Koordinaten:
47°39’15.726″N 16°29’21.823″E
Opfer des Zweiten Weltkrieges
Hinter der Gedenkbank von Artúr Vajk befindet sich die Gedenktafel mit den Namen der Brennberger, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren haben.
Geographische Koordinaten:
47°39’15.726″N 16°29’21.823″E
Franz Zeltner-Gedenktafel
Dem Heimatdichter von Brennberg, Franz Zeltner wurde am 7. November 2021, anlässlich seines 110. Geburtstages eine Gedenktafel im Beisein der Deutschen Selbstverwaltung Ödenburg eingeweiht. In seinen Gedichten machte Franz Zeltner die Region Brennbergs, die Bräuche der Gegend und den heute fast ausgestorbenen Dialekt bei den Lesern bekannt.
Geographische Koordinaten:
47°39’16.322″N 16°29’24.375″E
Geschichtslehrpfad
Auf den Tafeln der sechs Stationen findet man Wissenswertes über die Brennberger Geschichte. Sie wurden im Jahr 2024 zwischen dem Musikpavillon und der Post, am Rande des Hauptplatzes aufgestellt.
Geographische Koordinaten:
47°39’14.392″N, 16°29’24.901″E
Brennberg-Obelisk
Dieser Obelisk war ein Geschenk der Partnergemeinde Brennberg in Bayern. Jährlich wird eine Reise organisiert, wo immer ein Brennberg das andere besucht und es ist immer Brauch ein Geschenk dem anderen zu überreichen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens dieser Freundschaft wurde diese Säule überreicht auf dem die Entfernung zwischen den beiden Gemeinden markiert ist, sowie die Aufschrift ’20 Jahre Freunde‘ zu lesen ist.
Geographische Koordinaten:
47°39’16.699″N, 16°29’24.417″E
